Videoüberwachung

Infolge gestiegener Sicherheitsbedürfnisse avanciert Videotechnik zum integrierten Bestandteil im Sicherheitsmanagement. Umso mehr, weil ein funktionales, dem Schutzziel angepasstes Videoüberwachungskonzept diverse Einsatzmöglichkeiten bietet bzw. Zwecke erfüllt:

  • Übersicht über Personalfluss bei grösseren Ansammlungen (bspw. in Schalterhallen, um bei Bedarf weitere Schalter zu öffnen oder zu schliessen)
  • Überwachung von Anlagen (Rolltreppen, Aufzüge, Parkieranlagen) hinsichtlich Funktionstüchtigkeit, Missbrauch, Vandalismus und Unfällen
  • Personen- und Fahrzeugkontrolle
  • Beweissicherung bei Tatbeständen
  • abschreckende Wirkung auf kriminelle Energien und Aktivitäten
  • Verkehrsleitung und Führung

Gesteigerte Wirtschaftlichkeit

Im Sicherheitsmanagement lassen sich heute ohne weiteres Automatisierungsmöglichkeiten nutzen, etwa die Erkennung von Ereignissen und Interventionslösungen durch das Videosystem. Von daher kann Videotechnik durchaus einen Beitrag zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit von Anlagen leisten. So hat dank Videoüberwachung beispielsweise die Anzahl von Diebstählen oder Beschädigungen in Parkhäusern - um nur einen Einsatzbereich zu nennen - während der letzten Jahre beträchtlich abgenommen.

Der Mensch steuert

Videotechnik verlängert und multipliziert quasi das menschliche Auge. Allerdings bedarf sie der Steuerung, denn sie kann weder Erfahrung noch Intuition gut ausgebildeter und erfahrungsreicher Überwachungspersonen ersetzen. Dafür unterstützt sie den operativen Betrieb wesentlich, indem sie Tatbestände für spätere Abklärungen festhält.

Mehrnutzen dank Kombination

Kombiniert man Videoüberwachung mit weiteren Sicherheitssystemen, ergeben sich zusätzliche Nutzen. Etwa bei Anbindung einer Sprechanlage, einer Parkieranlagen-Schnittstelle oder einer Wertschutzanlage (Steuerung von Aufzeichnungen oder Bildschaltungen) oder bei Verbindung mit einer Zutrittskontrollanlage (z. B. Bildvergleich). Wichtig für den Verbund von Systemen bleibt eine eindeutige Festlegung der zu erreichenden Ziele und Ergebnisse. Aufgrund dieser Informationen kann der Anwender bestimmen, welches System in welchem Fall die Führung («Lead»). Daher bevorzugen wir bei Planung und Systemintegration flexible Konzepte.